Rankweil (A), Ortskern

Kooperative Ortskernentwicklung (2020-2021)

Auftraggeber:

Marktgemeinde Rankweil (A)

Entwicklungsabsicht:

Kooperative Gemeindeentwicklung, Workshops mit Akteuren und Stadtvertretern, Positionierung

Arbeiten intosens:

Analysen (Wahrnehmung, Raum- und Nutzung, Standortprofil)

Durchführung kooperative Workshops mit Akteuren und Gemeindevertretern, in Zusammenarbeit mit Wolfgang Ritsch Architekten, Helena Weber Architektin und Verkehrsplaner Besch+Partner

Szenarienarbeit

Zukunftsperspektiven für die Ortskernentwicklung

Stolz trohnt die Basilika Liebfrauenberg wie eh und je über dem Ortskern der Vorarlberger Marktgemeinde Rankweil (12'000 Einwohner, A). Das Zentrum jedoch ist zurzeit im Umbruch. Kürzlich wurde der Bahnhof zu einem grossen Verkehrshub aufgerüstet doch seine Anbindung ans Dorfleben ist nicht gewährleistet. Die verkehrsbelastete Durchgangsstrasse soll in eine Begegnungszone umgestalten werden und weiterer öffentlicher Raum soll mehr Aufenthaltsqualität erhalten. Mehrere Bauvorhaben, insgesamt 18 öffentliche und private Projekte im Zentrum, sind in der Vorbereitungsphase – eine historische Chance, den Ortskern gesamthaft zu betrachten und in eine zukunftsfähige Richtung zu entwickeln.

Die Marktgemeinde entschied sich die Zukunftsperspektive mit der Bevölkerung zu diskutieren und unterschiedliche Akteure und Bereiche einzubinden: öffentliche Räume, Eigentümer von Schlüsselobjekten, Gastronomie, Detailhandelsgeschäfte, Kultur etc., deren Bedürfnisse abgestimmt werden wollen auf jene der Bürger*innen, des Tourismus und Verkehrs. Ein Planungsteam «Kooperative Ortskernentwicklung» wurde gebildet mit dem Ziel, ein gemeinsames Entwicklungskonzept zu erarbeiten. Fachlich und organisatorisch wird es von Architekt Wolfgang Ritsch, der Architektin Helena Weber und intosens begleitet. 

Im Februar 2020 startete intosens das kooperative Entwicklungsverfahren mit rund 40 sorgfältig ausgewählten Vertretern aus Politik und Wirtschaft, Schule, Kirche, Detailhandel, Kultur und weiteren Involvierten. Insgesamt sind vier Workshops geplant. Im ersten Workshop wurde über Szenarien die Diskussion angeregt und daraus ein gemeinsames Zielbild erarbeitet. Doch dann kam der Lockdown. Im Juli konnte endlich der zweite Workshop stattfinden, an dem konkrete Massnahmen für vier definierte Planungsräume diskutiert und weiter verdichtet wurden. Im dritten und vierten Workshop stehen noch die Festigung der Massnahmen sowie die Umsetzung und Vergabe von Zuständigkeiten auf dem Programm.

Gemeinde-Video zum 1. Workshop (Februar 2020)

Zurück