Stadt Rapperswil-Jona

Rapperswil-Jona Stadtentwicklung (2014/2016)

Auftraggeber:

Stadtplanung Rapperswil-Jona

Auftrag:

Nutzungs- und Identitätsentwicklung

Entwicklungsabsicht:

Analytische und konzeptionelle Bearbeitung der Gesamtstadt

Arbeiten intosens:

•Diverse Analysen (Standortprofil, Versorgungsanalyse, Wahrnehmung)

• Strategielinien für Stadtentwicklung

• Konzeption Gesamtstadt und fünf ortsbezogene Entwicklungsbereiche

• Nutzungsmasterplan Neustadt Rapperswil

• Nutzungsmasterplan Zentrum Jona

•Neue Jonastrasse

Rapperswil-Jona in Bewegung

In der jungen Vergangenheit blickt Rapperswil-Jona auf sehr bewegte Jahre zurück. Die Stadtentwicklung wurde mit erheblichem Kraftaufwand vorangetrieben. Die Fusion der beiden Gemeinden Rapperswil und Jona zu einer Stadt ist grundsätzlich gelungen, der Alltag funktioniert. Ist aber auch ein gegenseitiger Identitätstransfer gelungen?

Nach dieser gemeinsamen Startphase bedarf es nun eines übergeordneten Rahmens, um die Stadtentwicklung breit abgestützt und zielsicher in die Zukunft zu führen.

Siehe auch folgende Artikel im «Stadtjournal», Dezember 2016:
«Neue Facette der Stadtentwicklung» (Pdf, 1.7 MB)
«Heute geht man in die Innenstadt, weil man etwas erleben will» (Pdf, 1.9 MB)

Eine Stadt – zwei Mentalitäten

Die Gemeinden Rapperswil und Jona zeichnen sich durch unterschiedliche Wesensmerkmale aus. Zwei Gemeinden mit ungleichen Stärken haben fusioniert. Im Zusammenschluss wird es aber eine Herausforderung sein, die unterschiedlichen Mentalitäten zu wahren und in ihren Qualitäten weiter zu entwickeln. Der Charakter der Gesamtstadt und die Stadtteilidentitäten stehen in einem attraktiven Wechselspiel. Ein bewusst gestalteter Prozess der Nutzungs- und Identitätsentwicklung kann hier die Stadtakteure effizient unterstützen.

Zunächst galt es, Entscheidungsgrundlagen für die weitere Stadtentwicklung und für spezifische Arealentwicklungen in Rapperswil-Jona zu erarbeiten. Dafür wurden mit dem Standortprofil, der Nutzungsanalyse und der Wahrnehmungsanalyse die passenden Studien erstellt.

Die Strategielinien für Nutzung und Identität in der Stadtentwicklung basieren auf den Erkenntnissen aus den Analysen. Die folgenden Projekte werden auf die Strategie hin überprüft, angepasst und weiter entwickelt.

Basierend auf der Analysephase und der Strategie wurden konkrete Projekte ausgelöst, um die Nutzungs- und Identitätsentwicklung der Stadt Rapperswil-Jona für eine langfristige Aufwertung der Stadtteile voranzutreiben.

Einige Beispiele:

Nutzungsmasterplan Rapperswil Neustadt

Für die Neustadt wurde ein Nutzungsmasterplan erstellt, der die Entwicklungspotenziale angeht, die in der Neustadt auf dem Weg zur Einlösung der Strategielinien bestehen. Er dient der Stadt auch als Orientierungsrahmen für Einflussnahmen bei den anstehenden Massnahmen zur Entwicklung des Gebietes Neustadt rund um die Zentren Sonnenhof, Albuville und Manor. Intosens machte auf viele ungenutze Räume abseits der Neuen Jonastrasse aufmerksam. Anhand des Nutzungsmasterplans können gezielt konkrete Projekte ausgelöst und bewertet werden.

Nutzungsmasterplan Jona Zentrum

Analog der Rapperswil Neustadt wurde für das Zentrum Jona ein Nutzungsmasterplan erstellt. Dieser beinhaltet die Zentrumsvision aus Sicht der Nutzungs- und Identitätsentwicklung. Der Versorgungsanspruch des Zentrums von Jona wurde definiert, Ziele in der langfristigen Zentrumsentwicklung erarbeitet und Einflussmöglichkeiten der Stadt auf Projektstufe aufgedeckt. Wie können zum Beispiel die Zentrumsmitte erweitert und der Uferbereich für Fussgänger besser nutzbar gemacht werden?

Entwicklung Neue Jonastrasse

Die Neue Jonastrasse markiert das Verbindungsstück der Zentren Rapperswil und Jona. Ihr kommt in der Gesamtstadtentwicklung eine Schlüsselrolle zu, sie soll verbreitert und aufgewertet werden. Im Rahmen dieses Projektes wurde die stadtgestalterische und verkehrstechnisch geprägte Arbeit «Studienauftrag Stadtraum Neue Jonastrasse / St. Gallerstrasse» um die Entwicklung der Nutzung und Identität ergänzt. Die Funktionen der einzelnen Abschnitte des Strassenzugs mit den angrenzenden Nutzungen könnten präzis definiert und der Charakter dieser Achse bestimmt werden.

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